fdp-korbach

05. 09. 2010



Pressemitteilung vom 08. 03. 2010

KOBER / VOGEL: Kraft verfügt über wenig Sachkenntnis und hat Langzeitarbeitslose abgeschrieben

BERLIN. Zu den Forderungen Hannelore Krafts, Langzeitarbeitslose gemeinnützige Arbeit verrichten zu lassen, erklären der Sozialexperte der FDP-Bundestagsfraktion Pascal KOBER und der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Johannes VOGEL:

Nachdem Guido Westerwelle die Sozialdebatte angestoßen hat, sieht sich offenbar auch Hannelore Kraft dazu genötigt, endlich einmal inhaltlich Position zu beziehen. Dabei offenbart sie, dass sie über wenig Sachkenntnis verfügt und einen Großteil der arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen erschreckenderweise abgeschrieben hat. Statt wie die FDP darüber zu reden, wie man Menschen ohne Arbeit wieder in den ersten Arbeitsmarkt integrieren könnte, möchte sie einen steuerfinanzierten Schattenarbeitsmarkt erschaffen. Das passt zum Ziel der SPD, mit einer Mindestlohnmauer reguläre Beschäftigung abzuschotten. Es löst aber die Probleme der Betroffenen nicht. Die FDP hingegen will niemanden in steuerfinanzierte Beschäftigungstherapien abschieben, sondern Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Deshalb wird die Koalition die Betreuung vor Ort schneller und zielgenauer machen und die Zuverdienstmechanismen verbessern. So wird den Menschen geholfen, sich Schritt für Schritt wieder in den ersten Arbeitsmarkt vorzuarbeiten!

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